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Falk Foundation | Dr. Falk
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Verstopfung

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Verstopfung

Der Begriff der Obstipation bezeichnet das zu seltene oder das erschwerte Absetzen von Stuhl bei meist zu geringen Stuhlmengen. Aber, die weit verbreitete Ansicht, "einmal täglich zu müssen", ist aus medizinischer Sicht ebenfalls nicht haltbar. Medizinisch wird nur dann von einer Verstopfung gesprochen, wenn es seltener als alle drei Tage zum Stuhlgang kommt oder wenn die einzelnen Stuhlportionen sehr klein und hart sind und die Stuhlentleerung mit Beschwerden verbunden ist.

Die Häufigkeit der Darmträgheit ist u.a. vom Alter abhängig. Bei den über 60-Jährigen geben bereits 40 Prozent an, unter Stuhlproblemen zu leiden. Frauen sind deutlich häufiger betroffen als Männer.


Therapiemöglichkeiten
Da die Stuhlkonsistenz u.a. mit dem Stuhlvolumen zusammenhängt, ergeben sich Behandlungsmöglichkeiten durch allgemeine Maßnahmen. Zum einen wird empfohlen, für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr in Kombination mit ballaststoffreicher Kost zu sorgen, also mindestens zwei bis drei Liter Flüssigkeit täglich zu sich zu nehmen. Insbesondere lösliche Ballaststoffe erhöhen bei ausreichender Flüssigkeitszufuhr das Stuhlvolumen. Sie sind vor allem in Vollkornprodukten sowie in Hülsenfrüchten und (getrocknetem) Obst enthalten. Menschen mit Stuhlproblemen wird außerdem geraten, körperlich aktiv zu sein und sich regelmäßig zu bewegen. Denn ständiges Sitzen macht den Darm träge, während körperliche Bewegung die Darmpassage der Nahrung fördert und damit auch den Stuhlgang stimuliert.

Für Menschen, die zur Obstipation neigen, sollte es selbstverständlich sein, für eine regelmäßige Stuhlentleerung zu sorgen und nicht den Stuhlgang einzuhalten, weil gerade keine "passende Zeit" ist oder bei Stress und Hektik den Stuhldrang zu unterdrücken.

Erzielt man durch solche Maßnahmen alleine keine ausreichende Besserung, so empfehlen die Leitlinien die zusätzliche Zufuhr von Quellstoffen wie Indische Flohsamenschalen aufgrund der sehr guten Verträglichkeit (Mucofalk®).

Indische Flohsamen (Plantago ovata), eine mit dem Spitzwegerich verwandte Pflanze, enthalten in den Samenschalen pflanzliche Ballaststoffe mit einer besonders stark ausgeprägten Wasserbindungskapazität, die den Stuhlgang fördern, indem sie Wasser binden und aufquellen.

Die in den gequollenen Pflanzenfasern gebundene Flüssigkeit erhöht das Stuhlvolumen und der Stuhl wird geschmeidig, der Stuhlgang erleichtert. Schleimstoffe in Mucofalk® erleichtern darüber hinaus das Gleiten des Stuhles im Darm. Der teilweise bakterielle Abbau löslicher Quellstoffe fördert eine gesunde Darmflora und trägt zur Versorung der Darmschleimhaut mit Nährstoffen bei.

Helfen weder allgemeine Maßnahmen noch die Zufuhr von Quell- und Ballaststoffen, so besteht die Möglichkeit zur Einnahme eines Polyethylenglykol (PEG)-Präparates (Laxofalk®), das in Wasser aufgelöst und getrunken wird. Es bindet im Darm die aufgenommene Flüssigkeit und vergrößert so das Stuhlvolumen, ohne jedoch Flüssigkeits- und Elektrolytverluste zu provozieren.


Patienten für laufende Studie zu MORBUS CROHN gesucht!

Klinische Studie zur Beurteilung eines neuen, sich in der Erprobung befindlichen biologischen Medikaments. Der Name der Studie ist TRUST-2, was für „TRichUris Suis ova Trial“ steht.

Mehr als 200 Patienten mit MORBUS CROHN haben das sich in der Erprobung befindende Studienmedikament bisher in klinischen Studien eingenommen.

Die Studien zeigen eine Abnahme der Krankheitsaktivität und in der Mehrzahl der Fälle wurde Remission (beschwerdefreie Phase) erzielt. Die bisher beobachteten Nebenwirkungen betrafen zumeist den Verdauungstrakt.