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Falk Foundation | Dr. Falk
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Verstopfung

Reizdarm

Analbeschwerden


Reizdarm

Ein Reizdarmsyndrom ist durch immer wiederkehrende Beschwerden wie Leibschmerzen bis hin zu kolikartigen Beschwerden, Völlegefühl, Übelkeit, Stuhlunregelmäßigkeit sowie Blähungen (Meteorismus) und abgehende Winde (Flatulenz) gekennzeichnet.

Verantwortlich gemacht werden für die geschilderten Symptome in erster Linie Veränderungen der Darmbeweglichkeit (Motilität) sowie eine veränderte Schmerzempfindlichkeit im Magen-Darm-Bereich. Diese können durch unterschiedliche Faktoren bedingt sein, Stress und Nervosität können eine Rolle spielen, aber auch nach gastrointestinalen Infektionen oder einer Antibiotikatherapie. Eine Rolle der Vererbung wird ebenfalls diskutiert.

Je nach dem dominierenden Beschwerdebild wird das Reizdarmsyndrom in drei verschiedene Beschwerdetypen eingeteilt: Durchfall-dominierter Typ, Verstopfung-dominierter Typ und Bläh-Schmerz-dominierter Typ. Diese in Anlehnung an die vorherrschende Symptomatik getroffene Einteilung hat teilweise Konsequenzen, was die Therapie anbelangt.

Therapiemöglichkeiten
Wichtig ist, dass dem Betroffenen klar gemacht wird, dass es sich keinesfalls um eine ernste Gesundheitsstörung handelt, die Leib und Leben bedroht. Mit diesem Bewusstsein gelingt es oft, die Beschwerden gelassener zu ertragen. In vielen Fällen bilden sich die Symptome dann mit der Zeit spontan zurück.

Eine medikamentöse Therapie zielt auf die Behandlung der Symptome. Ist eine Diarrhö das Hauptsymptom, so kann mit speziellen Mitteln wie z.B. Loperamid die Darmtätigkeit gebremst werden. Ist die Obstipation das Hauptproblem, so empfehlen die Leitlinien die Einnahme von Quell- und Ballaststoffen (z.B. Mucofalk®). Diese erhöhen das Stuhlvolumen und fördern die Stuhlentleerung (Defäkation). Osmotisch wirksame Laxanzien z.B. macrogolhaltige Präparate (z.B. Laxofalk®) werden bei Patienten vom Verstopfungstyp eingesetzt.

Beim Reizdarm ist zudem auf eine ausgewogene Ernährung und möglichst stressfreie Lebensweise zu achten. Auch sollte der Betroffene genau beobachten, welche Nahrungsmittel ihm bekommen und solche Speisen meiden, auf die er typischerweise mit Beschwerden reagiert. Ist es nicht möglich, den Stress und die Belastungen zu vermeiden, können Entspannungsverfahren und möglicherweise auch eine gezielte psychotherapeutische Begleitung hilfreich sein.


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Die Studien zeigen eine Abnahme der Krankheitsaktivität und in der Mehrzahl der Fälle wurde Remission (beschwerdefreie Phase) erzielt. Die bisher beobachteten Nebenwirkungen betrafen zumeist den Verdauungstrakt.