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Falk Foundation | Dr. Falk
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Primär biliäre Zirrhose/Cholangitis

Primär sklerosierende Cholangitis

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Hepatitis

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Leberzirrhose

Hepatische Enzephalopathie

Leberzellkarzinom


Leberzirrhose

Die Leberzirrhose (narbiger Umbau des Lebergewebes) stellt das Endstadium verschiedener chronischer Lebererkrankungen wie der Hepatitis oder der cholestatischen Lebererkrankungen dar. Auch alkoholische Schäden münden sehr oft in einer Leberzirrhose. Grundlage der Erkrankung ist eine Schädigung und der Untergang zahlreicher Leberzellen, die trotz der hohen Regenerationsfähigkeit des Organs nicht ersetzt werden können. Die Leberzellen werden zudem durch bindegewebige Anteile regelrecht eingeschnürt und damit von einer optimalen Versorgung abgeschnitten. Schließlich schrumpft auch das Bindegewebe, die Leber verkleinert und verhärtet sich.
Die Leberzirrhose verläuft schleichend und zunächst ohne charakteristische Beschwerden. Mit fortschreitender Erkrankung aber stellen sich allgemeine Symptome wie Appetitlosigkeit, Übelkeit, Müdigkeit, Schwächegefühle und Unwohlsein ein.
Eine heilende Behandlung der Leberzirrhose ist, abgesehen von der Lebertransplantation, nicht bekannt. Bei der Therapie geht es primär darum, schädigende Substanzen wie zum Beispiel Alkohol konsequent zu meiden, um den Krankheitsprozess nicht noch zu forcieren. Sehr wichtig ist ferner die Behandlung von Krankheitskomplikationen wie zum Beispiel der hepatischen Enzephalopathie.

Bei chronischen Lebererkrankungen insbesondere aber bei fortgeschrittener Leberzirrhose ist die Speicherung der fettlöslichen Vitamine (A, D, E, K) in der Leber  deutlich eingeschränkt. Hinzu kommt, dass die Zufuhr dieser Vitamine durch die Nahrung unzureichend sein kann. Bei Mangelsymptomen (z.B. Nachtblindheit, schlecht heilende Wunden, erhöhtes Blutungsrisiko) sollte ein Vitaminstatus erhoben und ein Vitaminmangel ausgeglichen werden. Zur Sicherstellung der lebensnotwendigen Versorgung müssen diese in diesem Fall mit einer Spritze injiziert werden. Die für diesen Zweck ursprünglich von der Firma Dr. Falk Pharma produzierten ADEK-Falk® Ampullen werden schon seit längerer Zeit nicht mehr angeboten, Betroffene können aber die Vitamine A, D, E, K als Fertigspritze auf Rezept über die „Alte Apotheke“ in Stuttgart beziehen. (Tel: 0711 540855 14, www.aa-s.de).

Neben der medikamentösen Therapie spielt die Ernährung bei Patienten mit einer chronischen Lebererkrankung, insbesondere einer Leberzirrhose (und deren Komplikationen) eine entscheidende Rolle. Diese Patienten leiden häufig unter Appetitverlust und unter einer reduzierten spontanen Nahrungsaufnahme. Bis zu 50% der Patienten mit Leberzirrhose sind mangelernährt, was bereits in frühen Krankheitsstadien der Fall sein kann. Dadurch kommt es häufig zu Muskelschwäche und zur Verschlechterung der Lebensqualität (z.B. erhöhte Infektanfälligkeit). Zirrhose-Patienten sollten deshalb eine Ernährungsberatung in Anspruch nehmen. Ausführliche Hinweise bietet zusätzlich die Broschüre „Wegweiser für den Leberkranken mit Richtlinien zur Ernährung“ (F80).


Patienten für laufende Studie zu MORBUS CROHN gesucht!

Klinische Studie zur Beurteilung eines neuen, sich in der Erprobung befindlichen biologischen Medikaments. Der Name der Studie ist TRUST-2, was für „TRichUris Suis ova Trial“ steht.

Mehr als 200 Patienten mit MORBUS CROHN haben das sich in der Erprobung befindende Studienmedikament bisher in klinischen Studien eingenommen.

Die Studien zeigen eine Abnahme der Krankheitsaktivität und in der Mehrzahl der Fälle wurde Remission (beschwerdefreie Phase) erzielt. Die bisher beobachteten Nebenwirkungen betrafen zumeist den Verdauungstrakt.