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Falk Foundation | Dr. Falk
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Hepatische Enzephalopathie

Die Leber spielt eine wichtige Rolle bei der Ausscheidung von Giftstoffen aus unserem Körper. Bei einer Leberzirrhose kann sie diese Aufgabe nicht mehr voll erledigen und es kommt zur Anreicherung von Giftstoffen (insbesondere Ammoniak) in den Körpergeweben und im Gehirn. Das kann zu einer Beeinträchtigung der geistigen Fähigkeiten führen, die Mediziner sprechen in einem solchen Fall von einer hepatischen Enzephalopathie.
Diese häufige Komplikation der Leberzirrhose entwickelt sich jedoch nicht schlagartig, sondern langsam und schleichend. Dies ist eine gefährliche Situation, insbesondere wenn die Betroffenen am Straßenverkehr teilnehmen, ein Auto steuern oder Maschinen mit hohem Gefahrenpotenzial bedienen. Immerhin weisen rund 70% derjenigen, bei denen eine Leberzirrhose nachgewiesen wurde, Anzeichen einer Störung des Gehirnstoffwechsels auf.
Im weiteren Verlauf der Komplikation kommt es schließlich erkennbar zu Ausfällen, die handwerklichen Fähigkeiten nehmen ab, die Patienten schlafen schlechter, sind müde und werden vergesslich. Ihre Konzentrationsfähigkeit nimmt ab und sie reagieren leicht nervös und reizbar. Unbehandelt droht ihnen das Koma und im schlimmsten Fall der Tod.
Wichtig ist es, die hepatische Enzephalopathie früh zu diagnostizieren, weil sich die Störung in aller Regel behandeln und zurückbilden lässt. Hauptziel der Therapie ist die Normalisierung der geschilderten Veränderungen, was durch eine Ammoniakentgiftung des Organismus und einer Verbesserung der Ernährungssituation gelingt. Günstig wirkt sich die Behandlung mit Eiweißbausteinen, den sogenannten verzweigtkettigen Aminosäuren (z. B. Falkamin® Pellets) aus. Sie verbessern die Ernährungslage sowie die Stickstoffbilanz und tragen zu einer Rückbildung der neurologischen Symptomatik bei. Auch die Einnahme von Zink (z.B.Zinkamin-Falk®) kann eine günstige Wirkung haben.
Parallel dazu sollte versucht werden, die Ammoniumspiegel im Darm zu reduzieren. Standardmäßig erfolgt deshalb eine Behandlung mit Lactulose oder Macrogolpräparate, die leicht abführend wirken.


Patienten für laufende Studie zu MORBUS CROHN gesucht!

Klinische Studie zur Beurteilung eines neuen, sich in der Erprobung befindlichen biologischen Medikaments. Der Name der Studie ist TRUST-2, was für „TRichUris Suis ova Trial“ steht.

Mehr als 200 Patienten mit MORBUS CROHN haben das sich in der Erprobung befindende Studienmedikament bisher in klinischen Studien eingenommen.

Die Studien zeigen eine Abnahme der Krankheitsaktivität und in der Mehrzahl der Fälle wurde Remission (beschwerdefreie Phase) erzielt. Die bisher beobachteten Nebenwirkungen betrafen zumeist den Verdauungstrakt.