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Falk Foundation | Dr. Falk
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Primär biliäre Zirrhose/Cholangitis

Primär sklerosierende Cholangitis

Fettleber

Hepatitis

Autoimmunhepatitis

Leberzirrhose

Hepatische Enzephalopathie

Leberzellkarzinom


Autoimmunhepatitis

Ein Beispiel einer chronischen Hepatitis ist die Autoimmunhepatitis (AIH). Der Patient leidet unter unspezifischen Symptomen wie Müdigkeit, dunkler Urin/entfärbter Stuhl, Oberbauchbeschwerden oder Hautveränderungen. Im Blut finden sich häufig Antikörper (IgG) und sog. Autoantikörper, also Antikörper, die sich gegen Gewebe des eigenen Körpers richten. Um die Diagnose bestätigen und andere Lebererkrankungen ausschließen zu können, wird in aller Regel eine Gewebeprobe entnommen. Betroffen sind in 80% der Patienten Frauen zwischen 10 und 30 Jahren sowie zwischen 40 und 55 Jahren.
Die AIH spricht prompt und meist zuverlässig auf eine immunsuppressive Therapie an. Zur Akut- und Dauertherapie werden Kortikosteroide (Budesonid/Prednisolon) und das Immunsuppressivum Azathioprin eingesetzt. Durch die gleichzeitige Gabe von Azathioprin kann die Dosis des Kortikosteroids reduziert werden. In der Langzeittherapie kann Azathioprin auch als Monotherapie gegeben werden. Die Therapie muss über mehrere Jahre fortgeführt und sollte nicht zu früh abgesetzt werden, um erneuten Krankheitsschüben vorzubeugen. Neuere Daten zeigen in der Akuttherapie der AIH für Budesonid eine im Vergleich überlegene Wirksamkeit und Verträglichkeit zum konventionellen Steroid Prednisolon. In der Erhaltungstherapie reduziert Budesonid bei vergleichbarer Wirksamkeit mit einem konventionellen Steroid deutlich die steroidspezifischen Nebenwirkungen der Therapie.


Patienten für laufende Studie zu MORBUS CROHN gesucht!

Klinische Studie zur Beurteilung eines neuen, sich in der Erprobung befindlichen biologischen Medikaments. Der Name der Studie ist TRUST-2, was für „TRichUris Suis ova Trial“ steht.

Mehr als 200 Patienten mit MORBUS CROHN haben das sich in der Erprobung befindende Studienmedikament bisher in klinischen Studien eingenommen.

Die Studien zeigen eine Abnahme der Krankheitsaktivität und in der Mehrzahl der Fälle wurde Remission (beschwerdefreie Phase) erzielt. Die bisher beobachteten Nebenwirkungen betrafen zumeist den Verdauungstrakt.