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Falk Foundation | Dr. Falk
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Divertikelkrankheit

Divertikel sind Ausstülpungen der Darmwand, die die Einlagerung von Kot begünstigen. Das Auftreten von Divertikeln wird als Divertikulose bezeichnet. Alle Menschen ab einem gewissen Altern haben sie. Die Divertikulose ruft üblicherweise keine Beschwerden hervor. In Divertikeln können sich aber Entzündungen ausbilden, indem Bakterien aus dem Stuhl in die Darmwand eindringen. Diese Entzündung (Divertikulitis) kann immer wiederkehren und in ganz unterschiedlicher Stärke ausgeprägt sein. Derzeit ist nicht klar, welche Auslöser für die Divertikelbildung in Frage kommen, es ist aber bekannt, dass Menschen in den Industrienationen im Vergleich zu Menschen in Entwicklungsländern häufiger Divertikel ausbilden und daran erkranken. Man vermutete bislang eine Ursache in der Ernährung, die in Industrieländern erheblich weniger Ballaststoffe enthält. Das bloße Vorhandensein von Divertikeln ohne Beschwerden hat keinen Krankheitswert.


Symptome und Krankheitsverlauf
Das häufigste Symptom einer Divertikulitis sind Schmerzen im linken Unterbauch. Aufgrund entzündeter Darmabschnitte können Stuhlentleerungsstörungen auftreten, die sich manchmal als anhaltende Verstopfung, aber auch als Durchfälle, Blähungen oder vermehrte Windabgänge bemerkbar machen können.
Im Verlauf der Entzündung können weitere Komplikationen auftreten. Gefahr droht, wenn die Schmerzen trotz Behandlung nicht nachlassen, wenn zusätzlich Fieber auftritt und der Bauch hart wird.


Diagnosemöglichkeiten
Die Divertikulose ist häufig nur ein Zufallsbefund im Rahmen einer Dickdarmspiegelung oder eines Einlaufes. Die Diagnostik wird durch eine Ultraschalluntersuchung und ggf. eine Röntgenaufnahme des Bauches komplettiert.


Therapieformen
Einmal vorhandene Divertikel lassen sich medikamentös nicht mehr zurückbilden. Bei der Divertikulose ohne Symptome wird zur Stuhlregulation und vorsorglichen Verhinderung von Entzündungen ballastreiche Kost oder Quellmittel wie Indische Flohsamenschalen (Mucofalk®) empfohlen.
Bei der akuten Divertikulitis wird meist entsprechend dem Schweregrad zunächst konservativ behandelt, d.h. Bettruhe, Nahrungskarenz, Flüssigkeitszufuhr mittels Infusion und Antibiotika.
Bei fehlendem Ansprechen auf die konservative Therapie oder häufigen Rückfällen mit ggf. Komplikationen kann eine Operation notwendig werden.


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