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Falk Foundation | Dr. Falk
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Primär biliäre Zirrhose

Primär sklerosierende Cholangitis

Fettleber

Hepatitis

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Leberzirrhose

Hepatische Enzephalopathie

Leberzellkarzinom


Primär biliäre Zirrhose (PBC)

Die PBC ist eine chronische Lebererkrankung, die an den in der Leber gelegenen Gallengängen beginnt. Diese werden durch entzündliche Prozesse zerstört und es kommt zu einem Gallerückstau in die Leber (Cholestase). Lebergewebe wird zerstört und durch Bindegewebe ersetzt, es entwickelt sich eine Leberzirrhose.
Die PBC tritt bevorzugt bei Frauen nach dem 35. bis 40. Lebensjahr auf. Die Erkrankung verläuft zunächst ohne charakteristische Beschwerden, abgesehen von einer erhöhten Müdigkeit, gelegentlichem Juckreiz oder trockenen Schleimhäuten. Nicht selten wird die Erkrankung zufällig entdeckt, weil bei anderen Untersuchungen erhöhte Leberwerte auffallen. Im fortgeschrittenen Krankheitsverlauf einer PBC können sich gelblich-graue, unter der Haut gelegene Fettablagerungen (Xanthelasmen) an den Augenlidern bilden und manche Patienten leiden auch unter Gelenkbeschwerden.


Diagnose
Die PBC kann mit Hilfe weniger Laborwerte erkannt werden. Sind Enzyme, die einen Gallestau anzeigen, deutlich, die Transaminasen aber nur geringfügig erhöht, so muss bereits der Verdacht auf eine chronische, biliäre Leberkrankheit ausgesprochen werden. Sind zusätzlich noch IgM und die sog. antimitochondrialen Antikörper (AMA) erhöht, so ist die Diagnose gesichert.


Therapiemöglichkeiten
Mit Ursodeoxycholsäure kann das Fortschreiten der PBC gebremst werden, und die Laborwerte und auch die mikroskopisch fassbaren Zellveränderungen verbessern sich. Ursodeoxycholsäure scheint dabei den Fluss der Gallenflüssigkeit (Cholerese) zu forcieren und bewirkt außerdem eine günstige Verschiebung des gesamten Gallensäurespektrums in der Gallenflüssigkeit.
Die Therapie mit der Gallensäure, Ursodeoxycholsäure, sollte unmittelbar nach der Diagnose beginnen und konsequent fortgeführt werden. So lässt sich das Fortschreiten des Krankheitsprozesses deutlich verlangsamen und in günstigsten Fällen eine Lebertransplantation verhindern.


Patienten für laufende Studie zu MORBUS CROHN gesucht!

Klinische Studie zur Beurteilung eines neuen, sich in der Erprobung befindlichen biologischen Medikaments. Der Name der Studie ist TRUST-2, was für „TRichUris Suis ova Trial“ steht.

Mehr als 200 Patienten mit MORBUS CROHN haben das sich in der Erprobung befindende Studienmedikament bisher in klinischen Studien eingenommen.

Die Studien zeigen eine Abnahme der Krankheitsaktivität und in der Mehrzahl der Fälle wurde Remission (beschwerdefreie Phase) erzielt. Die bisher beobachteten Nebenwirkungen betrafen zumeist den Verdauungstrakt.